Der Döbelner Stadtwald umfasst eine Fläche von 72,4 ha Holzboden und setzt sich aus mehreren Teilflächen zusammen.

Eine große zusammenhängende Waldfläche erstreckt sich von der letzten Wohnbebauung an der Roßweiner Straße, dem Balkonweg bis hinter den Pferdeberg, die sogenannten Roßweiner Anlagen. In diesem Gebiet sind drei Aufforstungsflächen vorhanden.

Ein weiteres Waldstück schließt sich an die Bärentalstraße an. Dieses zieht sich bis beidseits der Geyersbergstraße, wobei der Wald durch eine Gartenanlage getrennt ist.

Diese beiden Gebiete können auf Waldwegen erkundet werden und sie dienen der Erholung der Bürger.

Weitere meist kleine Waldstücke sind über das gesamte Stadtgebiet verteilt. Wald gibt es auch in den Klostergärten, am Bürgergarten, in Keuern, Technitz, Limmritz, Sörmitz und Gärtitz.

Eine bedeutende Waldfunktion im Döbelner Gebiet stellt der Schutz der Natur dar. Auch der Wald als Erholungswald hat eine hohe Bedeutung für die Naherholung der Bürger der Stadt Döbeln. Weitere wichtige Funktionen des Waldes sind der Schutz des Bodens vor allem oberhalb von Wohn- oder Industrieanlagen, Schutz des Klimas und der Landschaft.

Mit ca. 95 % nehmen die Laubbäume den deutlich überwiegenden Teil der Holzbodenfläche ein.

Die Eiche ist die wichtigste Baumart im Wald der Stadt Döbeln. Weitere Baumarten sind Buchen, Ahorn, Eschen, Birken, Linden und Pappeln.

Fichten kommen im Stadtwald nur vereinzelt vor, sie sind in Döbeln nicht standortgerecht.

Die nachhaltige Sicherung und Verbesserung der Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktion ist das vorrangige Ziel der Waldbewirtschaftung.

(Quelle: Betriebsgutachten für den Kommunalwald des Staatsbetriebes Sachsenforst)