13. November 2017

2017 11 13 Spieleplastik 5Fliegende Katzen und andere tolle Geschichten

Nein, mit dem Faschingsauftakt zum 11.11. hatte die fliegende Katze, die am Montag am Döbelner Obermarkt zu sehen war, nichts zu tun. Am Haken des Bauhofkranes schwebte eine der Spieleplastiken ein, die seit dem 13. November 2017 an verschiedenen Stellen in der Döbelner Altstadt anzutreffen sind.

Aufgestellt wurden insgesamt zehn Betonplastiken, die verschiedene Tiere z. B. Pony, Bär oder Schnecke darstellen. Kinder können auf ihnen herumklettern oder sich draufsetzen.

Die Spieleplastiken gehören zu einem Kinderspielpfad, der in der nächsten Zeit zwischen Niedermarkt, Obermarkt und Braunschen Garten am Staupitzsteg entstehen soll. In der Breiten Straße werden vier Spielstationen zur Entfaltung der Sinne aufgestellt. Dazu gehören ein Streifenspiegel, eine Pirouette, eine Prismensäule und zwei Parabolspiegel für akustische Spielereien.

Im Braunschen Garten, der sich unweit des Staupitzsteges an der Freiberger Mulde befindet, wird eine Spielanlage für Kinder von zwei bis fünf Jahren sowie drei Federtiere installiert. An der idyllischen Uferpartie sollen drei Liegebänke, zwei Sitzbänke und zwei Hockerbänke zum Entspannen einladen.

Finanziert werden die Spielgeräte und Bänke mit Mitteln aus dem Sanierungsgebiet Innenstadt.

Das Sanierungsgebiet Innenstadt ist eine tolle Erfolgsgeschichte für Döbeln. Mit den daraus zur Verfügung gestellten erheblichen Finanzmitteln wurden zahlreiche private Hauseigentümer maßgeblich bei der Sanierung ihrer Immobilien unterstützt. Auch in städtische Projekte, wie der Neugestaltung von Obermarkt und Niedermarkt flossen beachtliche Summen.

Das Sanierungsverfahren hat das Gesicht der Muldeinsel in den vergangenen zweieinhalb Jahrzehnten entscheidend geprägt. Das Sanierungsgebiet endet zum
31. Dezember 2017. Mit der letzten Maßnahme, der Aufstellung von Spielgeräten und Bänken soll noch einmal ein Zeichen gesetzt werden für eine familienfreundliche, attraktive Stadt.

Wenn Kinder gerne in die Stadt kommen, weil sie dort Möglichkeiten zum Spielen, zum Bewegen, zum Rumtollen mit anderen Kindern finden, dann gehen auch Eltern oder Großeltern gern mit und können so stressfreier einkaufen oder ihre Wege erledigen.