24. Mai 2017

2017 05 24 Fömi Sporthalle Nord 14Kultusministerin übergab Fördermittelscheck für neue Zweifeldsporthalle in Döbeln

Kultusministerin Brunhild Kurth übergab am 24. Mai einen Fördermittelscheck in Höhe von rund
1,69 Mio. Euro für den Neubau der Zweifeldsporthalle am Schulzentrum
„Am Holländer“ in Döbeln an Oberbürgermeister Hans-Joachim Egerer.

Die Gesamtkosten für den Neubau belaufen sich auf rund 4,2 Mill. Euro. Der Freistaat fördert das Bauvorhaben zu 40 % mit Landesmitteln aus dem Schulhausbauprogramm, der verbleibende Anteil wird durch die Stadt Döbeln getragen.

Vorrangig soll die neue Sportstätte für den Schulsport vom benachbarten Schulzentrum, bestehend aus Grundschule und Oberschule, genutzt werden.
Die alte Halle erfüllt längst nicht mehr die gestellten Anforderungen. Natürlich wird die neue Sporthalle außerhalb der Unterrichtszeiten auch dem Freizeitsport zur Verfügung stehen.

Der Döbelner Stadtrat stimmte in seiner Sitzung vom 08. September 2016 den Planungen zum Neubau zu. In der Sitzung stellte Steffen Burucker vom beauftragten Planungsbüro der Arge BURUCKERBARNIKOL+ thoma architekten den Stadträten das Projekt vor.
Die Planer haben sich bei ihren Überlegungen auf das notwendige Maß beschränkt und einen ausgewogenen Entwurf vorgelegt. Das Gelände, auf dem die Sporthalle entstehen soll, steigt mäßig an, die Halle wird daher leicht in den Hang hineingebaut. Alle Aktivitäten spielen sich auf einer Ebene ab. Im vorderen Bereich befinden sich Garderoben, Sanitär- und Technikräume sowie ein großer Mehrzwecksportraum. Dessen Deckenhöhe wird niedriger, als in der Sporthalle. Hier soll der Sportunterricht der Grundschule stattfinden. Im hinteren Teil ist die eigentliche Sporthalle angeordnet, die aus zwei standardisierten Spielfeldern besteht. Zuschauertraversen sind nicht vorgesehen, auch ohne dem besteht die Möglichkeit, dass knapp 200 Zuschauer Wettkämpfe verfolgen können. Größere Veranstaltungen haben weiterhin in der Stadtsporthalle ihre Heimstätte.

Im günstigsten Fall könnte Ende 2017 bzw. Anfang 2018 mit dem Bau begonnen werden. Es wird mit einer Gesamtbauzeit von drei Jahren gerechnet.