13. April 2017

2017 03 24 Zschopauweg Beschilderung 9Zschopautalwanderweg nun gut ausgeschildert

Das Wetter lädt wieder stärker zum Wandern ein, sehr gute Möglichkeiten dafür bietet das Zschopautal am westlichen Stadtrand von Döbeln. Und damit auch Ortsunkundige den richtigen Weg finden, hat die Stadtverwaltung Döbeln auf rund sechs Kilometer Wanderweg 31 Wegweiser neu aufgestellt.

Sie bieten Orientierung auf dem abwechslungsreichen Zschopautalwanderweg.
Dieser beginnt im Quellgebiet des Flusses am Nordhang des Fichtelberges und endet nach etwa 153 Kilometer im Döbelner Ortsteil Technitz. Die letzten etwa acht Kilometer verlaufen über Döbelner Gebiet. Der größte Teil der Strecke kam 2013 mit der Eingemeindung der Ziegraer Ortsteile zur Stadt. Nach dem Hochwasser von 2013 waren dann erstmal andere Dinge wichtiger, als die Erneuerung von Wanderwegschildern. Den letzten Anstoß gab Heinz Thieme aus Waldheim. Er war den gesamten Zschopauweg gewandert und hatte anschließend im Döbelner Rathaus angeregt, Einiges bei der Beschilderung zu erneuern. Bei der Verwaltung stieß er damit auf offene Ohren. Zügig wurden die notwendigen Vorarbeiten geleistet und die Schilder bestellt. Das Baubetriebsamt setzte schließlich die Wegweiser.

Startpunkt für den Zschopautalwanderweg ist der beschauliche Technitzer Dorfplatz. Dort zweigt er unmittelbar vom Muldetalweg ab. Er führt über Schweta, Töpeln, die Wöllsdorfer Hängebrücke in Richtung Töpelwinkel. Über schmale Pfade geht es nach Limmritz und unter dem Bahnviadukt weiter Richtung Nixkluft und Meinsberg.

Zwischen Technitz und Schweta kommt der Weg auch an der Mündung der Zschopau in die Freiberger Mulde vorbei. Da dieser Mündungsbereich etwas versteckt liegt, wurden in Schweta und an der Muldebrücke Technitz Wegweiser aufgestellt, die noch einmal speziell auf die Mündung hinweisen. Dort befinden sich auf beiden Seiten des Flusses Hinweistafeln, die die Wanderer über Wissenswertes zur Zschopau informieren.

Übrigens: Die Zschopau ist gegenüber der Freiberger Mulde der deutlich größere Fluss. Sie spült fast doppelt so viel Wasser in das dann gemeinsame Flussbett.

Die neu ausgeschilderten Wege waren auch Bestandteil der traditionellen Frühlingswanderung "Sachsendreier", an der am 01. April 2017 etwa 3.700 Wanderer auf verschiedenen Strecken zwischen Döbeln und der Talsperre Kriebstein teilnahmen.