16. Februar 2017

Ab Juli 2017 steht das neue Gewerbegebiet Investoren zur Verfügung

Im März 2017 beginnt der abschließende Teil der Erschließung des künftigen Gewerbegebietes Döbeln-Süd an B 169. Dann wird die notwendige Erschließungsstraße gebaut und die Versorgungsleitungen für Trinkwasser, Abwasser, Gas, Elektro und Telekommunikation verlegt.

In seiner Sitzung am 09. Februar 2017 vergab der Stadtrat den Auftrag dazu an das Unternehmen Hoff Straßen- und Tiefbau GmbH Ostrau.

Insgesamt werden etwa 478.000 Euro investiert, davon sind ca. 413.000 Euro reine Baukosten und ca. 65.000 Euro Kosten für Ingenieur- und Nebenleistungen.

Das gesamte Areal zwischen der B 169 und der Waldheimer Straße ist etwa 4,7 ha groß, davon sind ca. 2,5 bis 3 ha bebaubar.

Über die B 169 besteht eine direkte Verbindung zur BAB 14, Anschlussstelle Döbeln-Nord (ca. 2,6 Kilometer) und zur BAB 4, Anschlussstelle Hainichen (ca. 21,2 Kilometer). 

Die Stadt Döbeln erkannte frühzeitig das Potential, das in dem Gelände steckt. Aber die Klärung der Eigentumsfragen des Areals war außerordentlich kompliziert und zeitaufwendig. Für einen erheblichen Teil der Flächen musste eine Nachtragsliquidation durchgeführt werden.

Zudem mussten durch veränderte Fördermodalitäten, die notwendigen Unterlagen vor Beginn der Arbeiten noch einmal überarbeitet werden. 

Im August 2015 begann das Unternehmen Becker Umweltdienste GmbH aus Freiberg mit dem Abriss der vorhandenen Gebäude, zu DDR-Zeiten befanden sich auf dem Areal Produktions- und Bürogebäude der Möbelwerke und des Bau- und Montagekombinats Süd. Natürlich wurden auch die Fundamente entfernt. Zudem musste eine Menge an Müll und Unrat beseitigt werden, die sich seit der Wende, als Möbelwerke und BMK Süd abgewickelt wurden, angesammelt hatten.

Wegen des bestehenden Gefälles wurden in der zweiten Phase der Urbarmachung des Areals drei Plateaus angelegt, auf denen später Unternehmen ihre Betriebsstätten errichten können. Bei diesen Geländeregulierungen wurde der vorhandene Betonbruch gemeinsam mit entsprechenden Mineralgemischen eingearbeitet. Ein Baugrundgutachter prüfte dabei, ob die notwendige Standfestigkeit des Untergrundes erreicht wird. Die Firmen, die sich hier ansiedeln, erhalten einen entsprechenden Drucknachweis. 

Im Juli 2017 soll die Erschließung abgeschlossen sein, dann haben interessierte Unternehmen die Möglichkeit, sich auf dem attraktiven Areal unmittelbar an der Bundesstraße anzusiedeln. 

Wenige hundert Meter oberhalb des künftigen Gewerbegebietes befindet sich eine Kreuzung, über die der Verkehr von der B 169 in Richtung Waldheim fließt. Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr plant auf Höhe des Gewerbegebietes den Bau einer neuen Kreuzung. Davon würde letztlich auch das Gewerbeareal profitieren.