31. März 2015

Beim neuen Gewerbegebiet geht die Stadt in Vorleistung

Um zügig mit der Erschließung des neuen Gewerbegebietes Döbeln-Süd an der
B 169 beginnen zu können, geht die Stadt Döbeln finanziell in Vorleistung.
Der Stadtrat stimmte am 26. März 2015 einem entsprechenden Vorschlag der Verwaltung zu.

Am 30. Dezember 2014 erhielt die Stadt den Fördermittelbescheid der Landesdirektion Sachsen für das Vorhaben „Revitalisierung des Geländes der ehemaligen Möbelwerke Döbeln“.

Die Gesamtmaßnahme wird etwa 2,2 Mill. Euro kosten. Der Freistaat Sachsen stellt aus dem Förderprogramm „Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ ca. 1,86 Mill. Euro zur Verfügung. Die verbleibende Summe von etwa 340.000 Euro wird die Stadt Döbeln tragen.

Die Fördermittel des Freistaates fließen allerdings erst in den Jahren 2016 und 2017, die Stadt Döbeln möchte aber so bald wie möglich mit den Arbeiten beginnen.

Daher soll ein Teil der Fördermittel vorfinanziert werden, konkret werden etwa
1,3 Millionen Euro aus den liquiden Mitteln der Stadt zur Verfügung gestellt. Später wird diese Summe aus den Fördermitteln wieder ausgeglichen.

Im August 2015 sollen die Arbeiten beginnen, zuerst werden die noch vorhandenen Gebäude abgerissen und das Gelände planiert. 2016 soll dann die eigentliche Erschließung erfolgen.

Die Stadtverwaltung wäre gern schneller vorangekommen, aber die Klärung der Eigentumsfragen des Areals war außerordentlich kompliziert und zeitaufwendig.
Für einen erheblichen Teil der Flächen musste eine Nachtragsliquidation durchgeführt werden. Im vergangenen Jahr änderten sich dann noch einmal die Fördermodalitäten, die notwendigen Unterlagen mussten überarbeitet werden.

Das gesamte Areal zwischen der B 169 und der Waldheimer Straße ist etwa 4,7 ha groß, davon sind ca. 3 bis 3,5 ha bebaubar.

Mehrere Interessenten haben bereits ihr Interesse an einer Ansiedlung bekundet.